Zahlen und Fakten

Zahlen und Fakten
Markt:
  • 803 - Erste urkundliche Erwähnung

  • 1499 - Schörfling am Attersee wurde von Kaiser Maximilian I. zum Markt erhoben

Lage:
  • Höchste Punkte im Gemeindegebiet: Alpenberg 973 m über dem Meeresspiegel, Marktplatz 512 m über dem Meeresspiegel

  • Tiefster Punkt: Atterseespiegel 469 m über dem Meeresspiegel

Fläche:
  • Gesamtfläche 23,23 km²

  • Ausdehnung: Nord - Süd 5.862,45 m, Ost - West 7.677,00 m

  • Länge der Grenzen zu den Nachbargemeinden: Lenzing 3,5 km, Aurach am Hongar 7,4 km, Weyregg am Attersee 12,365 km, Seewalchen am Attersee 4.743 km, davon 3,703 km See Berg im Attergau 0,33 km See

  • Katastralgemeinde: KG 50309 Kammer, KG 50331 Fantaberg

Ortschaften

Fantaberg, Kammer, Marktwald, Moos, Niederham, Oberhehenfeld, Steinbach, Sulzberg, Wörzing mit Hinding

Bevölkerung

3.457 Hauptwohnsitze + 841 Nebenwohnsitze (Stand: 09.12.2021)

Wasserleitung:
  • Länge: 38,5 km

Kanalisation:
  • Länge: 34,9 km



 

Gemeinderat

25 Mitglieder (11 SPÖ, 6 ÖVP, 4 FPÖ, 4 GRÜNE)

Historisches:

Der bajuwarische Siedlungsname „Schörfling“ wurde erstmals im Jahre 803 im Mondseer Traditionscodex erwähnt, welcher im ersten Band des Urkundenbuches des Lands (Anfertigung Ende des 9. bzw. Anfang des 10 Jhdt.) ob der Enns (1852) ediert wurde. Die älteste überlieferte Form dieses Namens erscheint in einer Urkunde aus dem Jahr 803, die auf „sceroluinigen“ lautet und soviel wie „die dem Skerolf Gehörigen / die Leute des Skerolf“ bedeutet. Diese Urkunde ist eine Schenkungsurkunde, in der ein mächtiger Mann namens Heripald den Ort Schörfling an das Kloster Mondsee verschenkte, um sein Seelenheil zu erlangen. Wie Hans Dickinger in seinem Buch „Die Geschichte von Schörfling“ bemerkt, verdankt das bajuwarische Schörfling seine Entstehung einer germanischen Sippe, deren Namen auf „-ing“ enden. In unserem Falle“, so Dickinger „hieß der namengebende Gründer Skerolf, ein Edeling oder sonst ein mächtiger Mann mit großem Einfluß, der mit seinen Gefolgsleuten die Höhe am Nordende des Attersees in Besitz nahm, vielleicht sogar altansässige Kelto-Romanen verdrängte oder als Knechte für sich arbeiten ließ. Im Jahr 1499 wurde das Dorf Schörfling zum Markt erhoben, das unter der Grundherrschaft Kammer stand. Doch die Besiedlungsgeschichte geht noch viel weiter zurück. Untersuchungen des Vereines für Heimatpflege und Urgeschichte Schörfling (jetzt: Verein Heimathaus Schörfling) belegen Spuren menschlicher Kultur, die in die Jungsteinzeit hineinreichen. In allen historischen Epochen haben Menschen seither das Geschick und das Aussehen des Gebietes in und um Schörfling geprägt. Aus der Festschrift „Schörfling – Scerolvingon“ anlässlich 500 Jahre Marktgemeinde Schörfling am Attersee. Nähere Informationen finden Sie im Buch "Die Geschichte von Schörfling" von Hans Dickinger.